Adventszeit

Der erste Advent 2020. Wie bereits in einem vorangegangenen Post erwähnt, komme ich dieses Jahr einfach nicht in Stimmung. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit habe ich mein Haus überdekoriert in der Hoffnung, dass von all dem Glanz und den Lichtern irgendein Funke auf mich überspringt.

So saß ich gestern Abend vor dem Fernseher, berieselt von Lichtern, funkelnden Sternschnuppen, Engeln und Weihnachtsmannfiguren, und hoffte auf ein bisschen von dem Gefühl der Vorfreude, das ich sonst immer mit weitaus weniger Dekokram hatte. Funktioniert nicht! Heute zünde ich Stufe zwei der „Anti-Weihnachts-Miesmacher-Stimmung“, indem ich das Ganze noch einmal mit weihnachtlicher Musik, Christstollen und der ersten Kerze auf dem Adventskranz versuche. Mein Gatte hält mich bestimmt schon für depressiv. Bin ich vielleicht auch. Ein bisschen …

Es kann bei all den Bildern, die täglich auf einem einprasseln, auch keine rechte Stimmung aufkommen, oder? Meine innere Stimme flüstert mir gerade zu: „Wie wäre es mal mit ein wenig Hoffnung?“ Hm, sie hat wohl recht. Ich müsste einfach nur den Blickwinkel verändern. Aber wohin? Vielleicht verrät sie mir irgendwann auch mal, wie das gehen soll, wenn es auf der Erde an allen Ecken und Enden knallt? Egal wohin ich schaue: Hoffnung ist gerade schwer zu finden. Doch ich gebe nicht auf! Hier und da blinzelt sie mir schon zu. Ein bisschen …


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