Trennungsschmerz - Aus und Vorbei

Wie tief kann eine Seele fallen,
wie schmerzlich können Worte sein?
Ich höre deinen Schritt verhallen
und bin auf einmal ganz allein.

Ich möchte weinen wie ein Kind
und setze mich in eine Ecke.
Ich wieg‘ mich wie ein Blatt im Wind,
gehüllt in meine Decke.

Noch kann ich dich hier überall
begreifen, riechen, sehen.
Ich weiß ja, dass auf jeden Fall
die Schmerzen wohl vergehen.

Du sagst, du fühlst dich eingeengt.
Keine Freiheit, zu entscheiden.
Jetzt hast du mich ins Eck gedrängt
und siehst mich eiskalt leiden.

Die Stimme, die ich so geliebt,
ist plötzlich nicht mehr deine.
Dein Blick erfasst mich ungetrübt
und sieht mich, wie ich weine.

Es lässt dich kalt, du drehst dich um,
sagst einfach nur: „Ich gehe.“
Ich wüsste nur zu gern WARUM,
damit ich es verstehe.

Die Antwort aber bleibst du mir
auf diese Art jetzt schuldig.
„Geh nur,“ denk ich. „Ich bin ja hier!
Ich warte hier …… geduldig.“


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