Stonefield Manor

Nach dem Tod ihrer Mutter ordnet Samanta ihr Leben vollkommen neu, findet eine neue Wohnung und einen neuen Job. Sie arbeitet in Aidan und Bethany McKenzies Pub in Glasgow. Dort lernt sie auch den Sohn der beiden kennen, der ein begnadeter Musiker ist und ab und zu in diesem Lokal auftritt.

Dieser Job bedeutet Sam alles, bis das Pub schließen muss. Bethany erkrankt und Sam pflegt sie. Tag für Tag wird sie so mehr in die Familiengeschichte der McKenzies hineingezogen. Eine Familiengeschichte, die sehr verwirrend ist und unglaublich klingt. Schuld an allem ist offenbar ein Fluch, der vor etlichen Jahrzehnten ausgesprochen wurde. Ein Fluch, der sich scheinbar immer wiederholt.


Die alte Töpferei

Der Fluch von Stonefield»Das ist Stonefield?«, fragte Samanta und konnte nicht verhindern, dass man pures Erstaunen aus ihrer Stimme heraushörte.
»Ja, das ist es«, bestätigte Gorden und hielt rechts in einer kleinen Parkbucht an. Die Häuser standen an der Straße aufgereiht wie an einer Perlenkette. Die Kirche befand sich auf einer kleinen Anhöhe und etwas entfernt konnte man erahnen, dass die Küste am Horizont steil ins Meer abfiel.
»Oh Gott!«, entfuhr es Sam.
»Ich sagte ja, dass es hier nichts gibt«, meinte Gorden und sah zu Sam hinüber. »Wo genau müssen Sie denn hin? Ich meine, gibt es eine Adresse?«
»Es soll eine alte Töpferei geben«, stammelte Sam.
»The old Pottery? Ja, das kenne ich. Liegt noch etwas mehr zur Küste hin«, sagte Gorden und startete den Motor. Er lenkte den Wagen nun in Richtung Horizont. Sam … Weiterlesen


Sonderbare Ereignisse

Nachdem Colin gegangen war, streifte Sam noch um das Haus herum. Sie besah sich alles ganz genau und fand, dass das Gebäude noch sehr gut in Schuss war. Zwar war es den Stürmen direkt von der Küste her ohne Schutz ausgesetzt, aber es hatte dicke Mauern, die einiges aushielten. Der weiße Verputz musste vielleicht hier und da erneuert werden, doch die Fenster und Türen waren allesamt noch recht gut. Eventuell würde sie die Fensterrahmen irgendwann mal mit einer kräftigen, blauen Farbe streichen, dachte Sam.
Dann machte sie sich daran, eine weitere alte Holzbank aus dem Schuppen bis neben die Haustür zu schleppen. Die Bank brauchte … Weiterlesen


Antony Barnes

Boomer war von seinem Platz neben dem Kamin aufge-standen und stand knurrend neben Brian. Man konnte deutlich erkennen, dass sich sein Fell sträubte und er die Zähne fletschte. Es wurde schlagartig merklich kalt im Raum.
»Da ist niemand«, brachte Colin hervor und sah Sam entgeistert an.
»Ich sehe ihn ganz deutlich«, stammelte sie und konnte den Blick von dieser Gestalt nicht abwenden. James-Oliver McKenzie stand direkt hinter Brians Sessel und grinste sie hochnäsig an, so, als wolle er sagen: »Dir glaubt sowieso niemand!«
Brian drehte sich nur langsam um und wandte sich … Weiterlesen