Lachende Ostereier

Ostersamstag – also der Tag nach Karfreitag. Die ganze Weilt ist im Einkaufsstress, ich mittendrin. Ich brauche noch so viel und das Gewusel der Leute in den Gängen des Supermarktes macht mich kirre. Das bin ich nicht gewohnt. Außerdem mag ich einkaufen nicht wirklich. Das stresst mich! Aber es muss sein, wenn ich verhindern will, dass wir über Ostern verhungern.

Also hetze ich durch die Gänge. Wenn ich einen Artikel, den ich auf meiner Liste stehen habe, gerade nicht greifen kann, weil eine Traube Mitmenschen scheinbar denselben Artikel braucht und sich davor schon eine Schlange gebildet hat, schiebe ich meine Karre einfach weiter und besuche das Objekt meiner Begierde eben später. So gerät mein Einkaufsplan etwas durcheinander und auf dem Heimweg fällt mir ein, dass ich was wirklich Wichtiges vergessen habe: EIER!

Zurück? Kommt nicht in Frage! Es gibt ja noch einen anderen Supermarkt auf dem Weg nach Hause. Den steuere ich dann an und begebe mich erneut ins Gewühl. Doof nur, dass ich mich in diesem Markt so gar nicht auskenne und nun suchend hin und her renne. Nach einer gefühlten Stunde verwirrten Suchens gebe ich endlich auf und greife mir einen Mitarbeiter des Supermarktes. Vollkommen genervt frage ich:

„Ich weiß, das klingt jetzt zu Ostern wirklich doof, – aber wo haben Sie ihre Eier versteckt?“

Gelächter? Kann ich!


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